Einsatzbericht vom 04.06.2021

Einsatzbeginn: 13:09
Einsatzende: 16:06

Einsatzstichwort: Technische Hilfeleistung, Austritt von Betriebsstoffen nach Verkehrsunfall

Auf der L193, zwischen Großsolt und Tarp verlangsamte ein LKW die Fahrt, um bei Süderschmedeby links abzubiegen. Ein dahinterfahrender Transporter erkannte dies nicht und setzte zum Überholen an. LKW und Transporter stießen zusammen. Beide Fahrer wurden verletzt, konnten ihre Fahrzeuge aber selbstständig verlassen.

Von der Leitstelle Nord wurden zwei Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 aus Niebüll sowie die Feuerwehren Sieverstedt, Süderschmedeby und Havetoft-Hostrup alarmiert. Da viele Feuerwehrangehörige außerhalb arbeiten, ist die Tagverfügbarkeit oft stark eingeschränkt. Aus diesem Grund werden oftmals mehrere Wehren gleichzeitig alarmiert.

Als die Feuerwehren, mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 22 Feuerwehrangehörigen, am Einsatzort eintrafen, hatten Rettungsdienst und Notarzt bereits mit der Versorgung der Verletzten begonnen. Zügig wurde ein doppelter Brandschutz, bestehend aus einem Pulverlöscher und einem wasserführenden Schnellangriff, aufgebaut. Damit ist die Feuerwehr in der Lage, umgehend Entstehungsbrände unterschiedlicher Art abzulöschen. Im Weiteren wurden die Fahrzeuge gesichert und die Ladungen auf mögliches Gefahrgut überprüft. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden mit einem Bindemittel aufgenommen und der Rettungsdienst beim Transport eines Verletzten zum Hubschrauber unterstützt. In Absprache mit der Polizei übernahm die Feuerwehr auch die Regelung des Verkehrs bzw. die Absperrung der Straße, um die beiden Unfallfahrzeuge zu bergen.

Beide Patienten erlitten keine lebensgefährlichen Verletzungen und waren bereits eine knappe Stunde nachdem sich der Unfall zugetragen hatte im Krankenhaus. Rund zwei Stunden später rückte die Feuerwehr Havetoft-Hostrup, welche die Sicherung der Einsatzstelle übernommen hatte, wieder ein.

Einsatzbericht vom 09.03.2021

Einsatzbeginn: 14:13
Einsatzende: 14:59

Einsatzstichwort: Technische Hilfeleistung, Unterstützung Rettungsdienst

In Havetoft war eine Person gestürzt und hatte sich dabei den Zinken einer Forke in den rechten Unterarm gerammt. Der alarmierte Rettungsdienst konnte den Patienten weder bewegen, noch in den Rettungswagen verbringen, da die Forke noch im Arm steckte. Daraufhin wurden durch die Leitstelle Nord die Feuerwehren Havetoft-Hostrup und Tarp sowie der Notarzt alarmiert. Die Feuerwehren rückten mit zwei Löschgruppenfahrzeugen, einem Rüstwagen und insgesamt 12 Einsatzkräften aus. Die Einsatzleitung wurde durch die ersteintreffende Wehr Havetoft-Hostrup übernommen. Zusammen mit dem Rettungsdienst wurde die technische Rettung besprochen und vorbereitet. In der Zwischenzeit war der Notarzt eingetroffen und versorgte den Patienten mit schmerzstillenden und beruhigenden Medikamenten. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Tarp wurde zügig das Hydraulikaggregat in Stellung gebracht und der Pedalschneider angeschlossen. Ein Pedalschneider ermöglicht spannungsarmes Schneiden – auch unter beengten Raumverhältnissen – da sich nur eine Schneide bewegt. Die Forke wurde durch Einsatzkräfte fixiert und dann der im Arm steckende Zinken abgetrennt. Der Patient wurde dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus verbracht. Die Einsatzstelle wurde aufgeräumt und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.

Pedalschneider der Freiwilligen Feuerwehr Tarp, Foto: Dennis Carstensen

Einsatzbericht vom 06.03.2021

Einsatzbeginn: 20:59
Einsatzende: 21:12

Einsatzstichwort: Herzinfarkt hinter verschlossener Tür

In den Abendstunden wurden Notarzt und Rettungsdienst nach Havetoft gerufen, wo eine Person einen Herzinfarkt erlitten hatte. Am Einsatzort angekommen, stellte man fest, dass das Wohnhaus verschlossen war. Die erkrankte Person war nicht mehr in der Lage, die Haustür zu öffnen. Darauf hin wurde durch die Leitstelle Nord die Feuerwehr Havetoft-Hostrup alarmiert, um Notarzt und Rettungsdienst einen Zugang ins Haus zu verschaffen. Kurze Zeit später rückte das Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12, Funkrufname Florian Havetoft-Hostrup 14-46-06) mit drei Mann Besatzung aus. Das Fahrzeug besitzt verschiedene Werkzeuge und Materialien, um Fenster und Türen zu öffnen. Kaum hatte das Löschfahrzeug die Fahrzeughalle verlassen, wurde der Einsatz durch die Leitstelle abgebrochen, da die Haustür durch einen Ersatzschlüssel, der in der Nachbarschaft deponiert war, geöffnet werden konnte.

Einsatzbericht vom 03.12.2020

Einsatzbeginn: 13:30 Uhr

Einsatzstichwort: Feuer Klein

Die Leitstelle Nord wurde über eine Rauchentwicklung auf einem Feld an der Holmingfelder Straße informiert und alarmierte daraufhin die Feuerwehr Havetoft-Hostrup. Zum Einsatz rückte das Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12, Funkrufname Florian Havetoft-Hostrup 14-46-06) mit sieben Mann Besatzung aus.

Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, da weder die Leitstelle noch die mitalarmierte Polizei den genauen Standort kannten. So wurde das Waldgelände nahe der Holmingfelder Straße abgefahren, bis in einem Feldweg drei Personen gesichtet wurden. Sie hatten die Leitstelle angerufen und wiesen nun der Löschfahrzeugbesatzung den Weg zum Einsatzort.

Am Einsatzort fand sich ein kleiner Müllhaufen, der bereits niedergebrannt war und noch qualmte. Die Atemschutzgeräteträger, die sich bereits auf der Anfahrt ausgerüstet hatten, konnten die Atemschutzgeräte ablegen. Währenddessen wurde die Brandstelle mit Dunghaken auseinander gezogen und mit dem Schnellangriff vollends abgelöscht.