Für den Übungsabend im Juni wurde die Rettungshundestaffel der Johanniter aus Schleswig eingeladen, welche mit drei Teams – sprich drei Hunden und den dazugehörigen Hundeführern – zum Feuerwehrgerätehaus nach Havetoft kam.

Einleitend wurde den Feuerwehrkameraden und auch interessierten Bürgern eine theoretische Einleitung zur Rettungshundestaffel gegeben. Beispielsweise wurde erklärt, dass die Rettungshundestaffel bei einer vermissten Person am besten so früh wie möglich erfolgen sollte, da dann die Spur noch frisch ist. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle. Auch wurde der Unterschied zwischen Mantrailer (folgt der Duftspur einer ganz bestimmten Person) und Flächensuchhunden (suchen eine Fläche nach jeglicher menschlichen Person ab) erklärt. Es wurden viele Fragen gestellt, so dass sich die kurze theoretische Einführung auf ca. eine Stunde ausdehnte.
Anschließend ging es in die praktische Vorführung. Zuerst ging ein Feuerwehrkamerad über das Gelände und legte eine Duftspur. Am Ende der Route versteckte sich der Kamerad im Gelände. Der eingesetzte Mantrailer mit seinem Hundeführer machte sich kurze daruf auf den Weg und hatte den Kameraden in kürzester Zeit gefunden. Danach versteckte sich eine Kameradin im angrenzenden Feld. Diesmal hieß es Feuerwehr gegen Flächensuchhund. Zuerst waren die Einsatzkräfte gefragt, welche in einer Menschenkette das Feld absuchte. Nach etwas über drei Minuten wurde die Person gefunden. Anschließend machten sich die Flächensuchhunde mit ihren Hundeführern auf den Weg. Beide Hunde hatten die Person in unter drei Minuten gefunden.
Der Übungsabend fand seinen Ausklang im gemütlichen Beisammensein von Einsatzkräften und Bürgern. Mehr Informationen zur Rettungshundestaffel der Johanniter in Schleswig finden Sie hier.









